CA-Lagerung: Des Apfels Dornröschenschlaf
Genau das, was so mancher Mensch für sich ersehnt, ist für unsere Äpfel bereits Realität:
In der Zeit, in der sie jung, knackig und begehrt sind, tritt ihr Alterungsprozess plötzlich auf die Bremse.
„Ingrid Marie“ zum Beispiel kann sich glücklich schätzen, keine Frau, sondern ein Apfel zu sein. Denn kurz nach seiner Ernte fällt er in eine Art Dornröschenschlaf. Das heißt, wir pflücken ihn im September und versetzen ihn in Tiefschlaf. Nur so ist es möglich, unsere Kunden fünf Monate später mit Früchten zu beglücken, die so frisch sind, als wären sie soeben gepflückt worden.
Der Name unseres Apfel-Schlafraums klingt allerdings wenig märchenhaft. Wir nennen ihn das CA-Lager, und dieses Kürzel steht für „kontrollierte Atmosphäre“. In diesem Raum halten wir eine Temperatur, die bis zu drei Grad über dem Gefrierpunkt liegt. Außerdem kontrollieren wir dort sowohl die Sauerstoff- als auch die Kohlendioxid-Konzentration. Auf diese Weise hemmen wir den Reifungsprozess.
Ziel unserer CA-Lagerung ist es, die Fruchtqualität mit geringstem Energieaufwand bestmöglich zu erhalten. Doch minderwertige oder unterentwickelte Äpfel werden auch unter modernsten Lagerbedingungen nicht besser. Das bedeutet für uns: Nur unseren besten Früchten ist Dornröschens Ruhe vergönnt.
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